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Schily: El-Kaida-Mitglieder vielleicht noch in Deutschland

Mitglieder der El-Kaida - Organisation des moslemischen Extremisten Osama bin Laden könnten sich Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) zufolge noch in Deutschland aufhalten. Vielleicht gebe es noch einige Personen, die noch nicht bekannt seien, sagte Schily am Montag in Washington.

Reuters WASHINGTON. Die größte Bedrohung gehe von "kriminellen und terroristischen Netzwerken" aus, zu denen aber nicht nur El Kaida gehöre. Über die 3,2 Mill. in Deutschland lebenden Moslems sagte Schily, die meisten von ihnen seien friedlich und rechtschaffend. Es gebe aber eine kleine Minderheit, die die Anschläge in den USA befürwortet habe. Dagegen müsse vorgegangen werden.

Während seines Besuchs in Washington sollte Schily mit US- Justizminister John Ashcroft sowie Vertretern der US- Bundespolizei FBI und des Geheimdienstes CIA sprechen. Von den vermutlich 19 Attentätern, die an den Anschlägen auf das World Trade Center in New York und das US-Verteidigungsministerium bei Washington beteiligt gewesen sein sollen, studierten mindestens drei in Hamburg. Schily zufolge arbeiten die deutschen Behörden bei den Ermittlungen mit dem FBI zusammen. Die USA haben Bin Laden für die Anschläge vom 11. September verantwortlich gemacht, bei denen vermutlich etwa 5400 Menschen starben.

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