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Schily erwartet positive Folgen der IOC-Entscheidung für Peking

Reuters BERLIN. Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) erwartet von der Vergabe der Olympischen Sommerspiele 2008 an Peking eine Förderung der Demokratie in China. "Ich glaube, Peking ist in sportlicher und auch in politischer Hinsicht eine gute Wahl", erklärte Schily am Freitag in Berlin. "Ich setze darauf, dass sich die Olympischen Spiele positiv auf die demokratische Entwicklung Chinas auswirken werden. Eine Olympiade ist nicht nur ein herausragendes Sportereignis von Weltrang, sondern auch ein Ereignis der internationalen Begegnung und der Weltoffenheit."

Das Internationale Olympische Komitee (IOC) entschied am Freitag in Moskau, dass die Olympischen Sommerspiele 2008 in Peking stattfinden werden. Peking erhielt im zweiten Wahlgang die Mehrheit der Stimmen. Paris, Toronto, Istanbul und Osaka unterlagen. Damit finden die Olympischen Spiele erstmals im bevölkerungsreichsten Land der Erde statt.

Die Menschenrechtsorganisation amnesty international teilte mit, China müsse verstärkt Anstrengungen unternehmen, um seine grundlegende Achtung der Menschenrechte zu beweisen. Die Bewerbung Pekings um die Spiele 2000 war unter anderem am Massaker an demonstrierenden Studenten auf dem Platz des Himmlischen Friedens im Jahr 1989 gescheitert. Die Spiele 2008 sind die 26. Olympischen Sommerspiele der Neuzeit.

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