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Schinkel und seine Schüler in Mecklenburg und Pommern

Schwerin (dpa) - Das Wirken des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel und seiner Schüler in Mecklenburg und Pommern wird jetzt erstmals in einer umfangreichen Ausstellung in Schwerin gewürdigt.

Schwerin (dpa) - Das Wirken des preußischen Baumeisters Karl Friedrich Schinkel und seiner Schüler in Mecklenburg und Pommern wird jetzt erstmals in einer umfangreichen Ausstellung in Schwerin gewürdigt.

Mit Originalentwürfen, historischen Darstellungen sowie Modellen von Gebäuden und architektonischen Ensembles aus der Zeit von 1820 bis 1880 soll gezeigt werden, wie Schinkels Vorbild die Baukunst des 19. Jahrhunderts beeinflusste. Einbezogen ist auch der heute polnische Teil Pommerns.

Karl Friedrich Schinkel (1781-1841) selbst ist in beiden historischen Landschaften eher wenig präsent, teilte das für die Ausstellung verantwortliche Vineta-Museum in Barth zum Beginn der Schau am Montag mit. Er war unter anderem am Bau des Leuchtturms am Kap Arkona auf Rügen und des Turms des Jagdschlosses Granitz beteiligt. Sichtbar werde sein Einfluss vor allem in den zahlreichen Bauten seiner Schüler und von ihm inspirierten Architekten, wie Friedrich August Stüler (1800-1865) und Georg Adolph Demmler (1804- 1886).

Stüler, der wohl bedeutendste Schüler Schinkels und nach dessen Erkrankung seit 1840 führende Architekt in Preußen, war unter anderem am Schlossbau in Schwerin beteiligt und übernahm die Neugestaltung einer Reihe von Dorf- und Stadtkirchen in Pommern. Schinkels Hauptwirkungsstätte war Berlin, wo er etwa das Schauspielhaus am Gendarmenmarkt oder das Alte Museum am Lustgarten entwarf.

An der Ausstellung beteiligt sind unter anderem die Universität Greifswald, die Fachhochschule Coburg, das Nationalmuseum Stettin (Szczecin) und das Landesamt für Denkmalpflege Mecklenburg- Vorpommern. In Schwerin ist die Schau bis zum 11. Juli zu sehen, danach vom 23. Juli bis 24. Oktober im Vineta-Museum Barth. Als weitere Stationen stehen bisher Berlin, Granitz und Wolgast fest.

(Öffnungszeiten der Ausstellung in Schwerin: Täglich 10.00 Uhr bis 18.00 Uhr)

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