Schlachtung wegen zentralnervöser Störungen
BSE-Verdacht in zwei weiteren Fällen in Bayern bestätigt

Die BSE-Krise in Deutschland weitet sich aus: Die geschlachtete Kuh aus dem Kreis Weilheim-Schongau ist das bundesweit erste Tier, bei dem die Krankheit bereits offen ausgebrochen war.

dpa MÜNCHEN. Die BSE-Krise in Deutschland weitet sich aus: In zwei weiteren Fällen in Bayern hat sich der Verdacht auf Rinderwahnsinn bestätigt. Wie Bayerns Sozialministerin Barbara Stamm (CSU) am Donnerstag in München mitteilte, handelt es sich dabei um eine Kuh aus dem oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau und ein Tier aus dem oberpfälzischen Landkreis Neumarkt. Damit gibt es in Deutschland bisher vier BSE-Fälle in Bayern und einen in Schleswig- Holstein.

Bei der Kuh aus dem Kreis Weilheim-Schongau handelt es sich um den bundesweit ersten Fall, in dem ein Tier nicht nur mit BSE infiziert war, sondern bei dem die Krankheit bereits offen ausgebrochen war. Die Kuh war am 2. November wegen zentralnervöser Störungen krank geschlachtet worden. Bei dem norddeutschen Rind und den anderen drei Tieren aus Bayern wurde nach der Schlachtung eine BSE-Infektion festgestellt, ohne dass die Tiere zuvor Symptome der Erkrankung gezeigt hätten.

Die ersten positiven Tests für die beiden Kühe aus Südbayern und der Oberpfalz wurden durch Kontrolluntersuchungen bei der Bundesanstalt für Viruskrankheiten der Tiere in Tübingen bestätigt. Dort ist das Deutsche Referenzzentrum für die BSE-Diagnostik eingerichtet.

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