Schlechte Nachrichten belasten die Börse nicht mehr
Uns kann nichts mehr schocken

"Wir lassen uns doch das Weihnachtsfest nicht von der Börse vermiesen!" Obwohl die Gewinnwarnungen keine Ende zu nehmen scheinen, reagieren die Anleger gelassen. Ein erstes positives Zeichen.

Gewinn- und Umsatzwarnungen schwergewichtiger Unternehmen nehmen kein Ende. Vor allem aus der New Economy sagten in den vergangenen Wochen immer mehr Firmen schlechtere Ergebnisse voraus und belasteten damit die Börse. Die unbefriedigenden Aussichten waren ein wesentlicher Grund dafür, warum die Nasdaq in den USA und der Neue Markt in Deutschland immer weiter einbrachen.



Die jüngsten Warnungen aus den USA überraschen indes. Sowohl der Mobilfunk-Spezialist Motorola als auch der Chiphersteller Intel vermögen mit ihren düsteren Prognosen die Börse nicht noch weiter in den Keller zu reißen. Nicht einmal die Aktien der betroffenen Unternehmen reagieren mit bedeutenden Kursverlusten.



Diese jüngste Tendenz zeigt zweierlei: Einzelne Aktien sind bereits so weit ausgebombt, dass kaum noch ein Anleger bereit ist, auf dem niedrigen Kursniveau zu verkaufen - auch nicht bei einer neuerlichen Gewinnwarnung. Doch auch die Indizes Nasdaq und Neuer Markt sind zumindest erst einmal am Boden. Selbst schlechte Nachrichten vermögen keine neuen Einbrüche herbeizuführen. Das ist ein wichtiges Signal für ein Ende der Talfahrt an den Börsen.

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