Schlechte Nachrichten von Motorola und Microsoft lassen die Kurse fallen
Negative Impulse ziehen den Dax nach unten

Nachdem sich der Dax am Vormittag mühsam in die Pluszone gearbeitet hatte, ließen schlechte Nachrichten aus den USA am Nachmittag die Kurse sinken.

dpa-afx FRANKFURT. Der Frankfurter Aktienmarkt ist am frühen Nachmittag durch negative Impulse aus den USA nach unten gezogen worden. Nachdem Börsianer noch am Vormittag von einem "lethargischen" Handel mit geringen Umsätzen gesprochen hatten, sorgten eine Gewinn- und Umsatzwarnung von Motorola und eine Herabstufung der Microsoft-Aktien durch Goldman Sachs für sinkende Kurse an den deutschen Börsen.

Nachdem sich der Dax bis zum Mittag mühsam in die Pluszone vorgearbeitet hatte, brach der Index im Sog von Motorola ein und verlor bis 14.30 Uhr 1,30% auf 6 535,11 Punkte. Die bisherige Handelsspanne lag zwischen 6 650 und 6 495 Zählern. Der M-Dax verlor zur gleichen Zeit 0,37% auf 4 707,60 Punkte.

Motorola verloren in Reaktion auf die Hiobsbotschaft über die Ertragsentwicklung des Unternehmens im Frankfurter Handel zuletzt 15,78% auf 17,60 Euro, Microsoft gaben nach den negativen Analystenkommentaren 6,92% auf 60,50 Euro nach. Im Sog dieser negativen Entwicklungen der US-Technologiewerte und wegen entsprechend verschlechterter Aussichten für den Nasdaq-Handel am Nachmittag in den USA rutschten die Technologiewerte im Dax schnell nach unten und rissen den Index mit. SAP-Vorzüge mussten mit minus 3,79% auf 171,00 Euro zuletzt die größten Abschläge hinnehmen, Epcos verloren 3,73% auf 106,67 Euro und Infineon Technologies verbuchten ein Minus von 3,67% auf 48,53 Euro.

KarstadtQuelle gerieten im Dax ebenfalls unter Druck. Die Sorgen der Anleger um die Übernahme des britischen Reiseveranstalters Thomas Cook durch die Tochtergesellschaft C&N ließen die KarstadtQuelle-Aktien um 3,06% auf 33,90 Euro sinken. Preussag büßten 2,29% auf 40,92 Euro ein. Stärkster Titel unter den Standardwerten war das Versorgerunternehmen EON , dessen Aktien nach Bekanntgabe der Neunmonatszahlen zuletzt um 1,18% auf 62,60 Euro kletterten. Thyssen Krupp legten als zweitstärkster Wert mit einem Plus von 1,17% auf 17,44 Euro

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