Schlechte US-Vorgaben
Bayer und Telekom belasten den Dax

Die zurzeit größten Sorgenkinder an der Deutschen Börse sorgen auch zu Handelsbeginn für schlechte Stimmung. Die Commerzbank stemmte sich gegen den Trend.

rtr FRANKFURT. Die deutschen Aktienwerte sind am Donnerstag unter Führung der T-Aktie und den Titeln von Bayer mit Kursverlusten in den Handel gestartet. Händler begründeten diese Entwicklung unter anderem mit schwachen US-Börsenvorgaben und dem am Vorabend in den USA veröffentlichten Konjunkturbericht "Beige Book" der US-Notenbank Fed, der ein pessimistisches Bild der US-Konjunktur gezeichnet hatte. Zudem hätten am Morgen vorgelegte Bilanzdaten die Aktien vom Bayer belastet.

Der Deutsche Aktienindex verlor innerhalb der ersten Handelsminuten um mehr als 1,3 % auf 5538 Punkte. Größter Verlierer waren die Aktien von der Deutschen Telekom, die ihre Verluste der Vortage mit einem Minus von mehr als vier Prozent auf 20,40 fortsetzten und damit auf den tiefsten Stand seit mehr als zwei Jahren fielen.

Die Aktien von Bayer gaben nach der Vorlage von unter Analystenerwartungen liegenden Quartalszahlen um mehr als 2,8 % auf 36,30 nach. Gegen den Trend stemmten sich zunächst die Titel der Commerzbank mit einem Plus von mehr als 0,8 % auf 26,39 ?. Die Bank hatte am Morgen ein leicht unter Analystenerwartungen liegendes Ergebnis veröffentlicht.

Am Neuen Markt gab der Nemax-All-Share Index um mehr als zwei Prozent auf 1175 Zähler und der Nemax-50 um mehr als drei Prozent auf 1116 Punkte nach. Der MDax für die mittelgroßen Werte notierte wenige Minuten nach Handelsbeginn 0,28 % tiefer bei 4630 Punkten.

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