Schlechte Versorgung nur einer der Gründe
Freiwillige Olympia-Helfer entmutigt

Für einen Großteil der freiwilligen Helfer bei den Olympischen Spielen ist Langeweile, schlechtes Essen und negative Stimmung an der Tagesordnung. Viele packen die Koffer.

HB ATHEN. "Zwei von zehn sind weg" berichtete die Athener Zeitung "Apogewmatini" am Montag über eine Massenflucht entnervter Helfer von ihrem Einsatz im Hauptpressezentrum. Beim Organisationskomitee ATHOC will niemand etwas von Problemen wissen: "Von unseren wunderbaren Freiwilligen langweilt sich bestimmt niemand", sagte ATHOC-Sprecher Michalis Zacharatos auf die Frage nach etwaigen "Aufmunterungs-Pillen" zur Hebung der Moral.

Unter 160 000 Bewerbungen hatten die Organisatoren 44 000 "Ethelontés" (griechisch für "freiwillige Helfer") ausgesucht, die seit anderthalb Wochen in brütender Hitze an allen Eingängen der Sportstätten stehen und nichts weiter zu tun haben, als bei Bedarf "dahin bitte" zu verunsichert blickenden Olympia-Zuschauern zu sagen. Bei den allgegenwärtigen Sicherheitskontrollen fungieren die überwiegend jungen Helfer nur als "Garnierung" für die professionellen und uniformierten Sicherheitsleute. "Wir sind vor allem dazu da, freundlich zu sein", berichtet eine deutsche Philosophiestudentin über ihren Einsatz beim Beachvolleyball-Turnier.

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