Schlechte Vorgaben der Nasdaq belasten
Neuer Markt schwächer

Der Neue Markt hat am Montag weiter deutlich abgegeben und vollzieht damit die Verluste an der US-Computerbörse Nasdaq vom Freitag nach. Der Nemax 50 sank bis zum späten Mittag um 1,12 % auf 1 476,40 Stellen. Der Nemax All Share gab um 1,04 % auf 1 572,31 Zähler ab. Die Zukunftskontrakte für die Entwicklung der US-Technologiebörse Nasdaq standen hingegen 0,2 % im Plus.

dpa-afx FRANKFURT. "Gute Nachrichten werden zum Ausstieg genutzt und die Meinung über den Neuen Markt ist nach den letzten Vorkommnissen sehr schlecht. Da nutzen Anleger ihre hohen Bestände, um aus den Werten auszusteigen. Das verstopft die Kurspipeline nach oben", sagte ein Aktienhändler in Stuttgart.

"Die Nasdaq sieht technisch so aus, als wenn sie den Bereich über 2 000 Punkten halten könnte. Das ist im Hinblick auf die veröffentlichten schlechten Daten positiv. An sich ist der Neue Markt allerdings extrem tot - für Investoren ist er uninteressant geworden", sagte der Analyst eines amerikanischen Bankhauses.

Bei den Gewinnern im Nemax 50 kam kaum eine Aktie auf einen Kursanstieg von einem Euro. Die Aixtron -Aktien legten um 2,06 % oder 1,01 Euro auf 50,00 Euro. Dem Aachener Hochtechnologie-Maschinenbauer folgten die Aktien der Mobilcom mit einem Anstieg um 67 Cent oder 3,95 % auf 17,40 Euro. Der Start der Umweltkontor Renewable Energie im Nemax 50 begann mit einem Kursverlust von 1,91 % auf 56,40 Euro.

Der Dienstleister für digitale Fotobearbeitung Pixelnet AG konnte von der Marketinggemeinschaft mit Hewlett Packard (HP) profitieren. Die Anteilsscheine verteuerten sich um 3,05 % auf 6,75 Euro. HP weist bei seinen verkauften Druckern und Digitalkameras auf die Internetseite von Pixelnet hin.

Kein Kaufinteresse bei Jetter

Die Jahreszahlen der Jetter AG weckten im Xetra-Handel das Kaufinteresse für lediglich 720 Aktien. Diese wechselten zu einem Preis von 30,80 Euro den Besitzer und verbilligten sich damit um 1,28 %. Das Unternehmen hatte seinen Umsatz um 52,1 % auf 46,5 Mill. DM gesteigert. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern wuchs auf 0,7 %.

Der Ticketvermarkter CTS-Eventim hat eine Runde in einem Gerichtsstreit gegen die Deutsche Entertainment AG (DEAG) gewonnen. Den Angaben des Unternehmens zufolge ist die DEAG verpflichtet, mindestens 80 % aller Eintrittskarten für die von ihr veranstalteten Konzerte, Konzerttourneen und sonstigen Veranstaltungen in Deutschland über das Ticketvertriebssystem von CTS zu verkaufen. Diese hat eigenen Angaben zufolge Berufung gegen das Urteil eingelegt.

Die Aktien der CTS-Eventim verbilligen sich im Handel am Börsenplatz Düsseldorf (200 gehandelte Aktien waren der höchste Umsatz) um 1,94 % auf 15,20 Euro. Die Aktie der DEAG sanken um 1,48 % auf 20,00 Euro.

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