Schlechter Umsatz mit Hormonersatzprodukten
Wyeth unter Analysten-Erwartungen

Der US-Pharmakonzern Wyeth erwartet für das laufende Jahr einen Gewinn unter den Analysten-Prognosen

Reuters MADISON. Das Unternehmen begründete dies am Freitag damit, dass der Umsatz mit Hormonersatzprodukten durch Studien über angebliche Gesundheitsrisiken dieser Medikamente beeinträchtigt worden sei. Wyeth geht für 2002 von einem Gewinn vor Sonderposten von 2,22 bis 2,32 Dollar je Aktie aus. Von Thomson First Call befragte Analysten prognostizieren zuletzt im Schnitt einen höheren Gewinn je Aktie von 2,49 Dollar.

Der Kurs der Wyeth-Aktien war im Juli um 40 % eingebrochen, nachdem eine Studie ergeben hatte, dass das Wyeth-Hormonersatz-Medikament Prempro bei Frauen nach fünfjährigem Gebrauch unter anderem zu einem leicht gestiegenen Brustkrebs-Risiko führen könne.

Der Wyeth-Aktienkurs fiel am Freitag vorbörslich auf der elektronischen Handelsplattform Instinet auf 33,20 Dollar. Am Vortag hatten die Aktien den regulären Handel an der Wall Street mit 38,45 Dollar beendet.

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