Schlechtes Halbjahresergebnis
Consors streicht Stellen wegen schlechter Zahlen

Der Online-Broker hat für dieses Jahr keine Hoffnung mehr auf schwarze Zahlen. Im kommenden Jahr soll es dann wieder aufwärts gehen.

Reuters NÜRNBERG. Der Nürnberger Online-Broker Consors hat im ersten Halbjahr 2001 wie erwartet rote Zahlen geschrieben und rechnet auch für das ganze Jahr mit Verlusten.Das Unternehmen will bis Ende des Jahres seine Mitarbeiterzahl im Inland auf 800 reduzieren. Consors-Vorstandschef Karl-Matthäus Schmidt sagte am Dienstag in einer Telefonkonferenz, dazu seien noch 95 Kündigungen notwendig, nachdem bereits 80 Mitarbeitern gekündigt worden sei. Derzeit habe ConSors 980 Mitarbeiter in der AG. Im Ausland sei ein Stellenabbau in einem ähnlichen Verhältnis geplant. Kosteneffekte seien auf Grund der Entlassungskosten in diesem Jahr nicht mehr zu erwarten, sagte Schmidt. In der Spitze hatte ConSors im Februar 2001 in Deutschland 1090 Mitarbeiter beschäftigt.

Das Ergebnis nach Steuern und den Anteilen Dritter habe in den sechs Monaten bei minus 35,7 Mill. Euro gelegen, teilte das am Neuen Markt gelistete Unternehmen mit. Ein Jahr zuvor hatte Consors noch 7,0 Mill. Euro Gewinn erzielt. Mit 20,1 Mill. Euro fiel der Fehlbetrag im zweiten Quartal 2001 etwas geringer aus als von Reuters befragte Analysten befürchtet hatten, deren Prognosen im Mittel auf 21,4 Mill. Euro lauteten.



Consors bekräftigte jüngste Aussagen von Vorstandschef Karl-Matthäus Schmidt, wonach im laufenden Jahr mit einem Verlust zu rechnen sei. Im nächsten Jahr werde das Ergebnis in der AG aber wieder leicht positiv ausfallen, hieß es.


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