Schlechtes Konsumklima
Mövenpick rutscht in die Verlustzone

Der Schweizer Hotel- und Gastronomiekonzern ist unzufrieden mit dem Geschäftsverlauf. Kein Unternehmensbereich habe das gewünschte Wachstum erreicht, hieß es.

Reuters ZÜRICH. Der Schweizer Hotel- und Gastronomiekonzern Mövenpick hat im Geschäftsjahr 2001 einen Verlust von 11,6 Mill. sfr nach einem Vorjahresgewinn von 16,1 Mill. sfr verzeichnet. Wie das Unternehmen am Dienstag weiter mitteilte, betrug der Verlust vor Minderheitsanteilen 5,1 Mill. sfr. Das Betriebsergebnis (Ebit) sank auf 7,9 (Vorjahr 30,4) Mill. sfr. Der Umsatz nahm auf 906,4 (928,2) Mill. sfr ab.

Keiner der Unternehmensbereiche erreichte das gewünschte Wachstum, wie es weiter hiess. Dabei hätten insbesondere das schlechte Konsumklima und die Restrukturierungsaufwendungen für das Fine Foods Geschäft das Ergebnis belastet.

Das Unternehemn plant eine Kapitalherabsetzung um 50 % mit einer Nennwertrückzahlung von 5 sfr pro Namenaktie und 25 sfr pro Inhaberaktie. Im Oktober vergangenen Jahres hatte der von der Industriellen-Familie von Finck kontrollierte Konzern einen Gewinn wesentlich unter dem Vorjahresniveau in Aussicht gestellt.

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