Schlechtes Marktumfeld als Begründung genannt
Vodafone und Verizon verschieben Börsengang von Verizon Wireless

Es sollte die größte Platzierung in der Geschichte der Wall Street werden. Die Schwäche der Telekomtitel bewegte Vodafone und Verizon Communications indes erst einmal zum Rückzug.

dpa-afx NEW YORK/LONDON. Der Börsengang des größten US-Mobilfunkkonzerns Verizon Wireless wurde am Dienstag auf Grund des negativen Marktumfeldes auf unbestimmte Zeit verschoben. Dies teilten die beiden Muttergesellschaften Verizon Communications und Vodafone am Dienstag mit. Mit einem ursprünglichen Volumen von 15 Mrd. $ wäre dies der größte Börsengang in der Geschichte der Wall Street gewesen.

Die deutlichen Kurseinbrüche bei Telekomunternehmen hätten Verizon dazu bewogen, das IPO (initial public offering) zu verschieben. Kurz vor der Absage war Verizon noch davon ausgegangen, 5 Mrd. $ einzunehmen. Marktbeobachter gehen nun davon aus, dass zum Ende des Jahres ein neuer Versuch gestartet wird. Das Unternehmen gab indes noch keinen neuen Termin bekannt. Ein Sprecher von Verizon Wireless wies daraufhin, dass aus rechtlichen Gründen keine genaueren Angaben zulässig seien.

Durch den Börsengang wollte das Unternehmen seine Expansionsstrategie auf dem amerikanischen Mobilfunksektor vorantreiben. Vor allem für den Auf- und Ausbau von Mobilfunknetzen und dem Erwerb von Lizenzen sollte das erworbene Kapital eingesetzt werden.

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