Schlichtungsverfahren soll am 25. April fortgesetzt werden
Bahn ruft Schlichtungsstelle an

Im Tarifstreit mit der Lokführer-Gewerkschaft GDL hat die Deutsche Bahn am Montag wieder die Schlichtungsstelle angerufen. Damit zog der bundeseigene Verkehrskonzern die Konsequenz aus dem Scheitern der Verhandlungen am vergangenen Freitag.

HB/dpa BERLIN. Das Schlichtungsverfahren solle am 25. April fortgesetzt werden, teilte die Bahn in Berlin mit. Die Gewerkschaft der Lokomotivführer, die einen ersten Schlichterspruch nicht angenommen hatte, will im Laufe des Montags über ihr weiteres Vorgehen entscheiden.

Mit den beiden anderen Gewerkschaften hat sich die Bahn bereits auf einen Tarifvertrag geeinigt. Die GDL hat nach eigenen Angaben 35 000 Mitglieder und organisiert rund 75 Prozent der Lokführer. Damit könnte sie den Bahnbetrieb mit einem Streik nahezu komplett lahm legen. Mit einem ersten Warnstreik Anfang März hatte die GDL bereits für erhebliche Störungen gesorgt. Bahnsprecher Dieter Hünerkoch warf der GDL vor, einen Machtkampf um die Führungsrolle bei den Gewerkschaften auf dem Rücken der Kunden auszutragen.

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