Schließung ist für Juli 2002 geplant
Continental bestätigt Schließung des Werks Traiskirchen

Die schwächere Nachfrage bei Pkw-Reifen und der starke Wettbewerbs- und Preisdruck auf dem Lkw-Reifenmarkt machten diese Maßnahme erforderlich.

vwd HANNOVER. Die Continental AG, Hannover, hat die Schließung ihres Werks Traiskirchen in Österreich bestätigt. Die schwächere Nachfrage bei Pkw-Reifen und der starke Wettbewerbs- und Preisdruck als Folge einer seit mehreren Jahren zu beobachtenden Marktsättigung auf dem Lkw-Reifenmarkt machten diese Maßnahme erforderlich, teilte das Unternehmen am Donnerstag ad hoc mit. Der reduzierte Produktionsbedarf und die vergleichsweise hohen Produktionskosten an diesem Standort verhinderten das Erreichen der zu seiner langfristigen Sicherung erforderlichen Rentabilität. Die Schließung ist für Juli 2002 geplant.

Ab sofort würden die notwendigen Konsultationen mit dem Betriebsrat und den Behörden beginnen, hieß es weiter. Von den Restrukturierungsplänen vorerst nicht betroffen seien der Mischsaal und die Kalanderfertigung des Werks, wo Rohgummi-Mischungen sowie Stahl- und Textilgewebe-Einlagen für die Herstellung von Reifen produziert würden. Dieser Bereich mit rund 300 Arbeitsplätzen und der im Werk angesiedelte Vertrieb mit über 100 Mitarbeitern blieben zunächst bestehen. Von der beabsichtigten Schließung seien 950 Arbeitsplätze betroffen. Die Überprüfung der Werkstrukturen des Continental-Konzerns sei damit nicht abgeschlossen, hieß es.

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