„Schlimmer kann es nicht mehr werden“: Schüttler in Runde eins ausgeschieden

„Schlimmer kann es nicht mehr werden“
Schüttler in Runde eins ausgeschieden

Rainer Schüttler legte bei den Australien Open eine regelrechte Brucjlandung hin. Schon in der ersten Runde musste der deutsche Tennisspieler, ein Jahr nach dem Finaleinzug an gleicher Stelle, die Segel streichen. Nach einer 2:0-Satzführung gegen den 19-jährigen Schweden Robin Söderling verlor der Hesse das Eröffnungsspiel in der Rod-Laver-Arena von Melbourne am Montag noch 6:4, 6:4, 5:7, 3:6, 4:6 und begrub damit alle deutschen Hoffnungen auf einen ähnlich erfolgreichen Start ins Tennisjahr wie 2003.

HB MELBOURNE. Schüttler bleibt nach überragenden 71 Siegen im Vorjahr in diesem Jahr ohne Erfolg im Einzel, nachdem er zuvor bereits in Doha und Sydney Erstrunden-Niederlagen bezogen hatte. "Das ist schon extrem bitter, schlimmer kann es nicht mehr werden. Dieser Monat Januar ist mit Sicherheit ein Albtraum. Alles, was schief gehen konnte, ist vom ersten Match an schief gegangen", sagte Schüttler nach dem 3:13 Stunden langen Drama, das Talent Söderling mit einem Ass beim zweiten Matchball beendete.

Es war Schüttlers erste Auftaktpleite bei einem Grand-Slam-Turnier seit den US Open 2002. Im vorigen Jahr hatte er bei den vier wichtigsten Wettbewerben stets zumindest das Achtelfinale erreicht und damit die Basis für seinen rasanten Aufstieg auf Rang sechs im Champions Race gelegt.

Das schmale deutsche Starterfeld von nur neun Tennisprofis ist vor dem zweiten Tag in Melbourne bereits auf fünf, darunter Nicolas Kiefer, zusammen geschrumpft. Schüttlers Freund Lars Burgsmüller unterlag dem einst wegen Dopings gesperrten, aber rehabilitierten Tschechen Bohdan Ulihrach 4:6, 6:3, 2:6, 1:6. Daviscup-Spieler Tomas Behrend aus Hagen kassierte eine herbe 1:6, 2:6, 2:6-Schlappe gegen den Österreicher Jürgen Melzer, Qualifikantin Angelika Bachmann war beim 1:6, 4:6 gegen Lokalmatadorin Alicia Molik ohne Chance.

Auf dem selben Platz, wo er vor Jahresfrist gegen Andre Agassi das Endspiel bestritten hatte, deutete bei Schüttler nach einem 0:3- Rückstand zum Start lange alles auf den ersten Saisonsieg hin. Nach zwei abgewehrten Breakbällen zum 0:4 holte sich die deutsche Nummer eins noch souverän die ersten beiden Sätze.

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