"Schlimmste überstanden"
Pro Sieben Sat 1 schreibt rote Zahlen

Konzernchef Rohner erwartet einen deutlichen Umsatzeinbruch und rechnet mit einer Wende im zweiten Quartal.

cbu/jojo MÜNCHEN. Deutschlands größter TV-Konzern Pro Sieben Sat 1 Media rechnet mit einem deutlichen Umsatzeinbruch im ersten Quartal 2003 und schreibt rote Zahlen. Er erwarte einen Rückgang des Umsatzes bis zu 15 %, sagte Konzernchef Urs Rohner dem Handelsblatt. Im laufenden zweiten Quartal werde der Konzern aber die Wende schaffen und wieder Gewinne erzielen. "Die Stimmung hat gedreht. Ich habe den Eindruck, dass das Schlimmste überstanden ist", betonte Rohner. Viele Werbekampagnen, die bisher zurückgehalten worden seien, würden jetzt gestartet.

Der US-Milliardär Haim Saban hat vor einem Monat die Mehrheit an Pro Sieben Sat 1 übernommen. Derzeit verhandelt er mit dem Kirch-Insolvenzverwalter und den Banken die Einzelheiten. Die Verträge sind unterschrieben, ein Abschluss der Transaktion (Closing) wird für Ende Mai erwartet.

Im Umfeld Sabans hieß es gestern, die laufenden Verhandlungen mit den Geldinstituten machten Fortschritte. Es gebe keine Gefahr, dass der Deal platzen könnte. Zuvor hatten die Banken in einem Brief an Saban kritisiert, die Amerikaner würden sich nicht an die bislang getroffenen Abmachungen halten.

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