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Schluss mit Spam: EU verbietet Massen-Mails

Unverlangt gesendete Massen-Mails, so genannte Spam-mails, soll es nach dem Willen der EU-Telekommunikationsminister nicht mehr geben.

dpa-afx BRÜSSEL. Die Telekommunikationsminister der Europäischen Union haben sich auf ein Verbot von unverlangt gesendeten Massen-Emails verständigt. Wie die belgische EU-Präsidentschaft am Donnerstag in Brüssel mitteilte, sollen die so genannten Spam-Mails nur noch dann gestattet sein, wenn der Empfänger zuvor sein Einverständnis zum Erhalt solcher elektronischer Post gegeben hat oder der Absender zuvor ein Produkt oder eine Dienstleistung an den Empfänger verkaufte.

Das Europäische Parlament hatte bei seiner jüngsten Sitzung am 13. November beschlossen, es den Mitgliedsstaaten zu überlassen, wie mit den Versendern von unerwünschten Massen-Emails verfahren wird. Mit dem Beschluss der Telekommunikationsminister muss sich das Parlament erneut mit dem Fall befassen.

"Spam" ist ein Markenname, unter dem in den USA Dosenfleisch vertrieben wird. In den Gründertagen des Internets hielt der Begriff Einzug in die Begriffswelt der virtuellen Gemeinde - nicht zuletzt dank eines Sketches der britischen Komikertruppe Monty Python's Flying Circus, in dem ein Kellner seinem Gast nichts anderes als Spam in allen möglichen Variationen anzubieten hat.

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