Schlussbericht
Börse Hongkong schließt sehr schwach

vwd HONGKONG. Der Aktienmarkt in Hongkong hat am Mittwoch sehr schwach geschlossen. Der Hang-Seng-Index verlor 2,7 % bzw. 397,16 Punkte auf 14 169,06 und erreichte damit den niedrigsten Stand seit dem 30. Mai 2000. Es wurden Aktien im Wert von 8,35 Mrd HK-$ gehandelt. Verursacht wurde die Abwärtstendenz durch den massiven Verkauf von Telekommunikationsaktien, insbesondere von China Mobile, kommentierte ein Händler den Verlauf. Anleger seien stark verunsichert, weil die chinesische Regierung ein sogenanntes "Caller-Party-Pays-System" (CPP) einführen möchte, das die Gewinne der Telekommunikationsanbieter erheblich reduzieren würde.

Aus diesem Grund fielen China Mobile nochmals 3,8 % auf 40,30 HK-$, den niedrigsten Stand seit dem 17. Dezember 1999. Allein 16 % des gesamten Handelsvolumens waren auf Verkäufe von China Mobile zurückzuführen. Händler kritisierten in diesem Kontext die Politik der chinesischen Regierung und bezeichneten sie als "unberechenbar". Die widersprüchlichen Angaben und die mangelnde Transparenz würden Anleger beunruhigen und zu Panikverkäufen führen. So setzten auch China Unicom ihre Abwärtsbewegung fort und verloren 4,4 % auf 10,95 HK-$.

City Pacific gaben um 1,5 % auf 26,85 HK-$ nach, da auch dieser Titel unter potenziellen Auswirkungen der chinesichen Politik im Hinblick auf ausländische Investoren im Bereich Kabel-TV zu leiden hatte. Aber auch traditionelle Werte wurden mit nach unten gerissen. Sinopec büßten um 8,1 % auf 1,37 HK-$ ein und Petro-China gingen mit einem Abschlag von 9,8 % auf 1,29 HK-$ aus dem Handel.



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