Schlussbericht
Börse Tokio schließt zum siebten Mal in Folge leichter

Ein Verkaufsreigen bei Chipproduzenten zerstört die Hoffnungen auf eine Erholung.

Reuters TOKIO. Der Aktienmarkt in Tokio hat am Mittwoch bereits zum siebten Mal hintereinander mit einem Verlust geschlossen. Der 225 Werte umfassende Nikkei Index verlor 52,40 Punkte oder 0,32 % auf 16 399,87 Zähler. Händler erklärten, eigentlich habe der Markt darauf gehofft, dass die Negativserie am Mittwoch beendet würde. Doch ein Verkaufsreigen bei Chipproduzenten habe die Hoffnungen auf eine Erholung zerstört. Eine so lange Durststrecke hat die Tokioter Börse seit August 1998 nicht mehr erlebt. Damals hatte die Börse acht Mal in Folge tiefer geschlossen.

Chipproduzenten wie NEC Corp kamen unter Druck, nachdem in den USA die Aktien von Intel nach einer Herabstuftung unter die Räder kamen. NEC verloren 2,67 % auf 2 915 Yen und Toshiba Corp gingen 1,6 % tiefer aus dem Markt bei 983. Fujitsu verloren 2,62 % auf 2 970 Yen. Ebenfalls schwächer waren Werte, die der Chipindustrie nahestehen. Tokyo Electron verloren 4,68 % auf 13 650 und Advantest gingen 1,28 % tiefer aus dem Markt bei 20 860 Yen.

Wie auch in den Vortagen hätten Verkäufe von Kreuzbeteiligungen die Börse belastet, hiess es.

Zu den grössten Gewinnern gehörten Ito Yokada, die 6,83 % stiegen auf 5 320 Yen. Die Titel profitierten von einem Zeitungsartikel, wonach der Einzelhändler, der sich auch ein Standbein im Bankensektor aufbauen will, in seinen Ladenlokalen ungesicherte Kredite ausgeben will. Diese Meldung allerdings belastete andere japanische Finanzwerte. Takefji Cop verloren 2,34 auf 10 420 und Acom gingen 7,33 % schwächer aus dem Markt.

Der Umsatz betrug 522,29 Mill. Aktien nach 528,24 Mill. Aktien am Vortag.

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