Schlussbericht
Dow Jones und Nasdaq gehen getrennte Wege

Während sich der Dow mit einem Plus aus dem Handel verabschiedete, gab es an der Nasdaq ein Minus.

Reuters. In New York hat die Aktienbörse am Dienstag bei leichtem Dow-Plus uneinheitlich geschlossen. Bei zunächst festerem Verlauf drehten die Technologiewerte im späten Geschäft ins Minus.



Händler führten den Kurswechsel des Sektors auf eine erneute Zunahme der Besorgnis um schwächere Unternehmensgewinne zurück, die sich unter den Marktteilnehmern ausgebreitet habe.



Der 30 führende Industriewerte umfassende Dow-Jones-Index stieg am Dienstag 37,74 Punkte oder 0,34 Prozent auf 11 233,23 Zähler. Der technologielastige Nasdaq-Index fiel dagegen 1,20 Prozent auf 3849,48 Zähler, und der S&P-500-Index verlor 0,49 Prozent auf 1481,99 Zähler.



Die Nasdaq-Börse verlief noch im späten Handel deutlich fester, als positive Gewinnzahlen zweier Technologie-Unternehmen den Sektor beflügelt hatten, sagten Händler. Die Aktien des Elektronik-Herstellers Solectron fielen trotz guter Geschäftszahlen 7/16 Dollar auf 47-1/16 Dollar. Best Buy hingegen gewannen nach der Bekanntgabe ihrer Zahlen 4-12/16 Dollar auf 69-3/16 Dollar.



"Jede Rally (im Technologiesektor) ist kurzlebig", sagte Peter Cardillo von Westfalia Investments. Ein falsches Wort bezüglich der Unternehmensgewinne, und der Markt gehe wieder abwärts, hieß es weiter. Sorgen um negative Auswirkungen des hohen Ölpreises und des schwachen Euro auf die Gewinne amerikanischer Unternehnmen belasteten den Sektor seit längerer Zeit, sagten Händler. Seit Anfang September war der Nasdaq-Index rund acht Prozent gefallen.



Unter den Indexschwergewichten der Nasdaq nahmen Dell, Cisco Systems und Oracle bedeutende Kursverluste hin.



Fester notierten dagegen die Aktien von Qualcomm und Juniper Networks, die beide in den vorangegangenen Sitzungen starke Verluste erlitten hatten. Qualcomm kletterten am Dienstag 3-5/16 auf 61-7/16 Dollar und Juniper Networks gewannen 6-11/16 auf 189-3/4 Dollar.



Ein deutlicher Kursgewinn der Investmentbank J.P. Morgan stützte laut Händlern den Dow-Jones-Index. Seit einigen Tagen profitierten die Titel von Spekulationen, wonach die Deutsche Bank in Gesprächen um eine Übernahme der amerikanischen Investmentbank stehe, hieß es.



"Die Wall Street scheint ziemlich überzeugt, dass dies das nächste Übernahmegeschäft sei", sagte Barry Hyman von Weatherly Securities. J.P. Morgan gewannen 8-3/4 Dollar auf 177-3/4 Dollar. Die Umsätze beliefen sich auf rund 981 Millionen Aktien am New Yorker Markt. Dabei schlossen 1366 Titel höher, 1399 niedriger und 573 unverändert.



Am US-Anleihenmarkt notierten die richtungsweisenden 30-jährigen Bonds bei Börsenschluss 11/32 tiefer mit einer Rendite von 5,753 Prozent.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%