Schlussbericht
Wall Street geht uneinheitlich aus dem Handel

Die Furcht vor weiteren Gewinnwarnungen dominierte den Handel. An der Nasdaq gab es in der Folge herbe Kursverluste. Die Fed ließ die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert.

Reuters NEW YORK. Die Wall Street hat am Dienstag uneinheitlich geschlossen. Händlern zufolge wog die Furcht vor Gewinnwarnungen schwerer als die Entscheidung der US-Notenbank, die Leitzinsen unverändert zu lassen. Außerdem habe das Statement der Notenbanker, die Energiepreise und ihre Wirkung auf die Preisentwicklung im Auge zu behalten, die Anleger zusätzlich verunsichert.



Der Dow-Jones-Index stieg um 0,2 Prozent auf 10 719,74. Der S&P-500-Index gab 0,7 Prozent auf 1.426,18 ab, und der Nasdaq-Index fiel um 3,2 Prozent auf 3.454,73.



Die Furcht vor weiteren Gewinnwarnungen habe den Markt belastet, nachdem Xerox am Vortag nach Börsenschluss für das dritte Quartal einen Verlust angekündigt hatte. Die Titel brachen daraufhin um 25,7 Prozent ein.



Die US-Notenbank Federal Reserve hatte am Dienstag die Leitzinsen erwartungsgemäß unverändert gelassen, zugleich jedoch erneut vor Inflationsgefahren gewarnt und damit die Tür für weitere Zinserhöhungen offen gelassen. Der Zielsatz für Tagesgeld liege weiter bei 6,50 Prozent, teilte die Notenbank im Anschluss an die Sitzung ihres für die Geldpolitik verantwortlichen Offenmarktausschusses (FOMC) in Washington mit.



Die angespannte Lage am Arbeitsmarkt und die Energiepreise stellten jedoch ein Risiko für die Inflationserwartungen dar, hieß es in der Erklärung weiter.

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