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Schlussendlich eine Glaubensfrage

Wenn ich für irgendetwas plädiere, dann ausschließlich für bessere Anlegeraufklärung.

Die letzten Jahre haben mehr als eindeutig bewiesen, dass der Anleger - wie jeder Experte schon immer vorhergesagt hat - nur mit einem sinnvoll gemischten Depot überleben kann. Weiterhin gilt für mich bei jeder Geldanlage der unumstössliche Grundsatz, dass je höher das Risiko ist, desto größer fallen auch die Chancen aus.

Paradebeispiel und vermutlich teilweise auch Anlass für Ihre Nachfrage ist die Entwicklung des Neuen Markts in den letzten fünf Jahren. Bei EM TV hätte der Anleger bei geschicktem Kauf und Verkauf Gewinne von über 30 000 % erzielen können. Dass es sich hierbei um ein Risikopapier handelt(e), musste jedem Anleger klar sein. Ob irgendeine Ad-Hoc-Mitteilung falsch oder richtig war, hat für mich untergeordnete Bedeutung. Zum Betrüger gehört immer jemand, der sich aus Unkenntnis darauf einlässt. Besser ist es, wenn der aufgeklärte Anleger gesetzlichen Schutz nicht nötig hat.

Schlussendlich handelt es sich um eine Glaubensfrage. Ich bin der Auffassung, dass in Deutschland sowieso vieles überreguliert ist und wir von weiteren Vorschriften zum Anlegerschutz Abstand nehmen sollten. Ansonsten wird die Bereitschaft, unternehmerische Risiken einzugehen, sinken.

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