Schlusserklärung
Opposition einigt sich auf Grundsätze nach Sturz Saddams

Irakische Oppositionsgruppen haben sich bei einem Treffen in Ankara auf politische Grundsätze für die Zeit nach einem Sturz des irakischen Präsidenten Saddam Hussein geeinigt. In einer am Mittwoch veröffentlichen Schlusserklärung bekräftigen die Vertreter, dass die "territoriale Integrität, nationale Einheit, Souveränität und Unabhängigkeit" des Irak gewahrt werden sollen.

HB/dpa ANKARA. An dem zweitägigen Treffen nahmen hohe Führer der beiden großen Kurdenparteien teil, darunter PUK-Chef Dschalal Talabani, sowie Vertreter der Turkmenen, Schiiten, der monarchistischen Bewegung. Außerdem waren der US-Sonderbotschafter Salmay Chalilsad und türkische Diplomaten zugegen.

Rechte und Freiheiten der verschiedenen Volksgruppen sollten ohne Unterscheidung nach "Religion, Sprache, ethnischer Abstammung, Rasse und Geschlecht" garantiert werden, heißt es in der gemeinsamen Erklärung. Eine "unkontrollierte Rückkehr" von Vertriebenen solle verhindert werden; bei berechtigten Ansprüche werde eine Kommission nach friedlichen Lösungen suchen. Das irakische Erdöl solle allen zu Gute kommen.

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