Schmelzofen setzt Industriegebäude in Flammen
Millionenschaden bei Großbrand in Hamburger Kupferfabrik

Millionenschaden ist am Sonntag bei einem Großbrand auf dem Gelände des Hamburger Kupferproduzenten Norddeutsche Affinerie entstanden.

ap HAMBURG. Am frühen Sonntagmorgen zerbrach aus noch ungeklärten Gründen der Deckel eines Elekro-Ofens zum Schmelzen edelmetallhaltigen Recyclingmaterials. 1 200 Grad heiße Strahlungswärme entwich und setzte das Isoliermaterial des Gebäudedachs in Brand, wie die Feuerwehr berichtete. Der Versicherungsschaden werde nach einer vorläufigen Schätzung auf etwas weniger als vier Mill. Euro (7,8 Mill. DM) geschätzt, teilte das Unternehmen mit.

Das Feuer in dem Industriegebäude brach gegen 04.00 Uhr nachts aus. Die Werksfeuerwehr rief die Hamburger Berufsfeuerwehr zu Hilfe, und gemeinsam brachten sie den Brand gegen 07.00 Uhr unter Kontrolle. Bei den Löscharbeiten platzte ein Schlauch. Dadurch hätten zwei Feuerwehrleute leichte Prellungen erlitten, hieß es weiter.

Der Elektro-Ofen sei sofort außer Betrieb genommen worden, berichtete die Norddeutsche Affinerie. Schmelze sei nicht ausgetreten; auch seien keine gefährlichen Gase entstanden. Der Schmelzofen ist nach Angaben der Feuerwehr komplett aus Schamottstein gemauert, hat einen Durchmesser von acht Meter und ist vier Meter hoch. Das Gebäude misst 20 mal 30 Meter.

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