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Schmidt-Bank baut ein Drittel der Stellen ab

Das angeschlagene Kreditinstitut rechnet mit einem Verlust von einer Milliarde Euro. Bis zu 850 der insgesamt 2300 Beschäftigten müssen gehen.

rtr NÜRNBERG. Nach einem voraussichtlichen Milliardenverlust 2001 plant der Sanierer und neue Chef der SchmidtBank, Paul Wieandt, Filialschließungen und einen Stellenabbau. Der Bedarf an Wertberichtigungen sei mit 700 Mill. ? noch höher als gedacht, erklärte Wieandt am Mittwoch in Nürnberg. Auf 40 % des Kreditvolumens müssten Abschreibungen gebildet werden. Dazu kämen Restrukturierungskosten von 200 Mill. ?, so dass sich voraussichtlich für 2001 ein Verlust von mehr als einer Milliarde Euro ergebe.

"Aber die Bank hat wieder eine Zukunft", teilte die Ende 2001 von einer Auffanggesellschaft vor dem Zusammenbruch gerettete Regionalbank mit. 50 bis 60 von 140 Filialen müssten geschlossen, 750 bis 850 von über 2 300 Stellen abgebaut werden. "Damit wird die nachhaltige Überlebensfähigkeit hergestellt", hieß es.

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