Schmidt-Bank glaubt an Schuldenabbau der Deutschen Telekom

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Schmidt-Bank glaubt an Schuldenabbau der Deutschen Telekom

Die Analysten der Schmidt-Bank empfehlen die Aktien der Deutschen Telekom mit einem Kursziel von 26 ? zum Kauf. Die hohen Verbindlichkeiten des Konzerns könnten im laufenden Jahr um 23 % auf 50 Mrd. ? reduziert werden, schrieb Analyst Stefan Maly in einer am Donnerstag in Nürnberg veröffentlichten Studie. Der Schuldenabbau solle durch den Verkauf von Minderheitsbeteiligungen, den Verkauf des restlichen Kabelnetzes und den Börsengang der Mobilfunk-Tochter T-Mobile vorangetrieben werden.

dpa-afx NÜRNBERG. Der hohe Schuldenberg ist nach Einschätzung des Experten eines der größten Probleme der Deutschen Telekom. So habe das Unternehmen in den ersten drei Quartalen 2001 rund 9 % seines Umsatzes allein für Zinszahlungen aufwenden müssen. Weitere Schwierigkeiten seien zu erwarten, wenn sich die Telekom ab diesem Jahr auf mehr Wettbewerb im Ortsnetz und bei Hochgeschwindigkeits-Datendiensten (DSL) einstellen müsse. Zudem hätten kartellrechtliche Einwände den Verkauf des Telekom-Kabelnetzes an Liberty Media verzögert.

Der Analyst ist jedoch zuversichtlich, dass der Konzern den Verkauf des Kabelnetzes wie geplant durchführen und damit 5,5 Mrd. ? einnehmen wird. Bei den Immobilien habe die Telekom bereits "die Altlasten beseitigt". Den Börsengang von T-Mobile erwartet er im Laufe des Jahres. Im Bereich der IT- und Kommunikationslösungen böten sich "neue Wachstumsimpulse". "Die Deutsche Telekom geht somit gestärkt in den Wettbewerb", schrieb Stefan May.

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