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Schnäppchenjäger an der Technologiebörse

Am Mittag taucht der Dow Jones Index in negatives Terrain. Schwer drücken die defensiven Werte wie Finanz-, Öl-, Chemie- und Einzelhandelswerte auf das Börsenbarometer der 30 US-Standardwerte.

Chemieaktien verlieren, nachdem das Brokerhaus J.P. Morgan befürchtet, die abkühlende Wirtschaft könnte die Gewinne von DuPont und Dow Chemical und weiteren Chemieunternehmen belasten.



Gegensteuern können lediglich Microsoft und AT&T, die auf dem Siegertreppchen des Dow Jones Indexes stehen. AT&T kann über zehn Prozent zulegen, nachdem das Analystenhaus Morgan Stanley sagte, der Wert der Aktie liege über dem derzeitigen Kurs.



Die Nasdaq profitiert heute von Schnäppchenjägern. Obwohl der Mobiltelefon-Riese Nokia die Technologiebörsen der Welt erschüttert, hält sich der Nasdaq Index noch tapfer in der Gewinnzone. Die Mobilfunkunternehmen wie Qualcomm, Ericsson und Motorola notieren zwar im Minus, doch anderen Werten wie Yahoo und Amazon.com machen noch nicht einmal Analysten-Abstufungen zu schaffen. Die Internetwerte tendieren zur Mittagsstunde wieder im Plus, obwohl es am Morgen kritische Kommentare gegeben hatte. PC-Hersteller, Chipaktien und Biotechnologieaktien können heute ihre Verluste der vergangenen Tage wettmachen.



Der Mobilfunksektor notiert schwächer, da Nokia im vergangenen Jahr die erwarteten Umsatzzahlen nicht erwirtschaften konnte. Zwar steigerte Nokia die Verkaufszahlen 2000 im Vergleich zum Vorjahr um 64 Prozent, verfehlte mit 128 Millionen verkauften Handys aber dennoch die Erwartungen. Bei weltweit 405 Millionen verkauften Handys kann Nokia jedoch immer noch ein Drittel der verkauften Mobiltelefone auf sich vereinen. Lehman Brothers empfiehlt die Aktie weiterhin als "Outperformer", die Anleger zeigen sich dennoch enttäuscht und schicken den Wert ins Minus.



Von einer Erhöhung der Gewinnprognosen profitiert I2 Technologies. Der Hersteller von B2B Software hat gestern gegen den Trend seine Prognosen nach oben korrigiert. Das Unternehmen erwartet Umsätze in Höhe von 370 Millionen Dollar gegenüber den Analystenschätzungen von lediglich 342 Millionen Dollar. Auch die Konkurrenten Ariba und Commerce One legen kräftig zu.

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