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Schneckentempo auf dem Petersberg erzwingt Schildertausch

Mit einem solchen Schneckentempo hatten selbst die Vereinten Nationen als Schirmherren der Afghanistan-Konferenz nicht gerechnet: Die Verhandlungen zogen sich so sehr in die Länge, dass die Hintergrundtransparente am Montag ausgetauscht werden mussten.

dpa BONN. Statt November 2001 ist nun November/Dezember auf die hellblauen UN - Transparente gedruckt.

Die Konferenz hatte am vergangenen Dienstag begonnen und sollte nach ursprünglichen Ankündigungen der UN nur "drei bis fünf Tage" dauern. Am Montag ging die Konferenz aber bereits in ihren siebten Tag, ohne dass ein Ende absehbar war. Dabei saßen die Delegierten Tag und Nacht zusammen und brüteten über einer Lösung für die Neuordnung in ihrer Heimat.

Nicht nur auf dem Presseschiff am Rheinufer in Königswinter, sondern auch im Konferenzsaal auf dem Petersberg musste neben dem UN - Emblem der Dezember eingeführt werden. Die Mitarbeiter des Bonner Hauses der Geschichte witterten sofort ein historisches Schnäppchen und versuchten, die überholten November-Transparente als Museumsstücke einzuheimsen.

Einen Fauxpas aber korrigierte die UN nicht: Sie schlug den Petersberg weiterhin Bonn am anderen Rheinufer zu und nicht dem beschaulichen Städtchen Königswinter, wo das Gästehaus in Wirklichkeit liegt.

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