Schneehöhe bis zu einen Meter in Maryland: US-Nordosten wühlt sich aus dem Schnee

Schneehöhe bis zu einen Meter in Maryland
US-Nordosten wühlt sich aus dem Schnee

Eine massive Schneefront im US-Nordosten ist am Montag weiter vorgerückt und hat nach der Bundeshauptstadt Washington auch das Leben in der Metropole New York zum großen Teil lahm gelegt.

HB/dpa WASHINGTON. Ganze Abschnitte in Manhattan, wo sich sonst die Menschen in illustren Geschäften die Klinke in die Hand geben, waren leergefegt, nachdem die Schneemassen binnen weniger Stunden eine Höhe über 40 Zentimeter erreicht hatten.

In New York wurde wie zuvor in anderen Bundesstaaten und in Washington der Schnee-Notstand ausgerufen. Auch Massachusetts mit der Großstadt Boston wurde von dem Blizzard heimgesucht, der als einer der schlimmsten in der nordöstlichen Region in der US-Geschichte gilt. Insgesamt sind durch die heftigen Schneefälle bis Montagabend im Nordosten etwa 20 Menschen ums Leben gekommen, fast alle davon bei Verkehrsunfällen.

In New Jersey starb ein 23-jähriger, als das Dach eines Bildungszentrums unter der Schneelast zusammenbrach. Die Sturmfront hatte sich am Freitag entwickelt und sich stetig vom Ohio-Tal gen Osten und Norden vorwärts geschoben. So erreichten die Schneehöhen in Washington seit Samstagmorgen bis zu über einen halben Meter, im angrenzenden Staat Maryland sogar bis zu einen Meter.

Mehrere Flughäfen in der Region blieben auch am Montag geschlossen. Auch Bundesbehörden und die meisten Schulen wollten am Dienstag ihre Türen weiterhin geschlossen lassen. In Washington und den angrenzenden Bundesstaaten Maryland und Virginia ist jedoch seit Montagmittag kein Neuschnee mehr gefallen, so dass die Räumarbeiten auf breiter Front einsetzen konnten.

Trotzdem gab es allein auf den Airports im Washingtoner Großraum im Laufe des Tages erneut viele Hunderte von Flugstreichungen, und auch der öffentliche Nahverkehr blieb stark gestört: Busse fuhren nur auf Hauptlinien, und im U-Bahn-Netz gab es weiter lange Wartezeiten. In New York City wurden unterdessen Broadway-Shows abgesagt: Stattdessen wühlten sich Hunderte von Schneepflügen durch die Straßen. Meteorologen sagten erst für Dienstag eine Erleichterung voraus.

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