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Schneider Electronics dürfte erst im 4. Quartal schwarze Zahlen schreiben

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Neustart des Fernsehgeräte-Herstellers Schneider Electronics gestaltet sich schwieriger als erwartet. Das Unternehmen werde erst im letzten Quartal dieses Jahres schwarze Zahlen schreiben, sagte der Geschäftsführer des Türkheimer Unternehmens, Felipe Suen, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

dpa-afx DÜSSELDORF. Der Neustart des Fernsehgeräte-Herstellers Schneider Electronics gestaltet sich schwieriger als erwartet. Das Unternehmen werde erst im letzten Quartal dieses Jahres schwarze Zahlen schreiben, sagte der Geschäftsführer des Türkheimer Unternehmens, Felipe Suen, dem "Handelsblatt" (Mittwochausgabe).

Ursprünglich sollte Schneider bereits in diesem Frühjahr die Gewinnschwelle erreichen. "Wir brauchen mehr Zeit, als wir eigentlich gedacht haben", räumte der chinesische Manager ein. Das neue Management habe Fehler gemacht.

Schwierigkeiten

"Wir hatten bis Anfang des Jahres zu wenig Produkte zur Verfügung", sagte Suen. Der Einzelhandel habe die Marke daher nicht ausreichend anbieten können. Probleme habe auch eine zu aufwändige Ausstattung von LCD-Fernsehern bereitet. Schneider habe als Unternehmen aus der "zweiten Reihe" hierfür nicht die nötigen Preise erzielen können und daher Verluste hinnehmen müssen.

Die insolvente Schneider war im Herbst 2002 von dem chinesischen Elektronikkonzern TCL für 8,2 Mill. ? übernommen worden. Mit seinen gut 100 Mitarbeitern solle das Unternehmen auch weiterhin eigenständig bleiben, betonte Suen. "Das ist ein langfristiges Vorhaben". Trotz Anlaufschwierigkeiten wolle TCL Schneider nicht aufgeben. Auch die kleine Produktion in Türkheim sei nicht gefährdet. Der größte Teil der Geräte wird in Asien und Osteuropa gefertigt.

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