Schnelle Erholung vom Börseneinbruch
Rhön-Klinikum: Defensiver Wachstumswert

Der private Krankenhausbetreiber Rhön-Klinikum ist eines der ertragsstärksten Unternehmen der Branche. 2001 sprang bei 695 Millionen Euro Umsatz ein Gewinn von 66 Millionen Euro heraus.

DÜSSELDORF. Auch in Zukunft will Rhön über Akquisitionen kräftig wachsen. Übernahmeobjekte sind die Krankenhäuser der Kommunen. Die Umstellung des Vergütungssystems auf Fallpauschalen und die damit verbundenen Investitionen dürfte viele öffentliche Träger zum Verkauf bewegen. Noch Ende 2001 kaufte der Klinikkonzern 1600 Betten mit einem Umsatzvolumen von 136 Millionen Euro hinzu.

Auch der Einstieg der HypoVereinsbank ist positiv zu werten. Die Münchener kauften im März den 26,52-Prozent-Anteil der Familie von und zu Guttenberg. Mit dem neuen Großaktionär dürfte es Rhön erheblich leichter fallen, das geplante Wachstum zu finanzieren.

Die Aktien erholten sich außergewöhnlich schnell vom Börseneinbruch im September 2001. Mehr noch: Mit dem anschließenden Anstieg kratzte der Kurs sogar kurz am Rekordhoch. Wird dieser Widerstand bei 64 Euro überwunden, wäre auch aus charttechnischer Sicht der Weg nach oben frei.

Quelle: Wirtschaftswoche

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