Schnelle Verfügbarkeit bleibt oberstes Ziel
Scharping bleibt im "Panther"-Streit hart

Im Streit um das gestoppte Rüstungsprojekt «Panther» will Verteidigungsminister Rudolf Scharping (SPD) keine Kompromisse eingehen.

ddp VEITSHÖCHHEIM. Das Angebot der deutschen Industrie mit Lieferdatum 2008 für den neuen Schützenpanzer sei «nicht akzeptabel», sagte Scharping am Montag am Rande eines Truppenbesuches in bayerischen Veitshöchheim. Eine schnellere Verfügbarkeit bleibe oberstes Ziel.

Der Minister fügte hinzu, die Herstellung und die «gegebenenfalls notwendige Fortentwicklung» des Schützenpanzers, der ab 2004 zur Verfügung stehen müsse, solle in Deutschland bleiben. Eine Entscheidung könnte noch im September fallen. Scharping wies Berichte zurück, wonach es zwischen dem Ministerium und der Heeresführung eine scharfe Auseinandersetzung um das «Panther»-Projekt gebe. Ein entsprechender Artikel der «Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung» sei «in der Sache falsch», sagte er.

Scharping betonte, auch die Industrie könne vom Stopp des Projektes nicht überrascht sein. Zudem liefen weiter Gespräche mit den deutschen Rüstungsfirmen, um zu einer Alternative zu kommen. Das Ziel sei klar: «Das Heer braucht diese Fähigkeiten und es braucht sie schnell.» Im Übrigen sei dafür die finanzielle Vorsorge bereits getroffen.

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