Scholz & Friends
Zwischenruf: Verlorener Freund

Der erste Börsengang einer deutschen Werbeagentur steht unter keinem guten Stern. Denn nun stehen Scholz & Friends, die am Montag an der Frankfurter Börse notiert werden sollen, doch ohne ihren Namenspatron da.

pes DÜSSELDORF. Jürgen Scholz, heute Aufsichtsratsvorsitzender der Konkurrenzagentur Jung von Matt AG, will mit seinen Freunden aus alten Tagen nichts mehr zu tun haben. Zumindest nicht als Berater, wie es die Scholz-&-Friends-Geschäftsführer Thomas Heilmann und Sebastian Turner jüngst breitenwirksam veröffentlicht haben. Scholz dementierte schroff: Er wolle "auf keinen Fall als Berater" tätig werden. Bei der Ankündigung habe es sich wohl um eine "nette PR-Aktion" gehandelt. Fakt ist, dass Scholz & Friends dringend Rückendeckung benötigen, ehe sie kommende Woche auf das Börsenparkett gehen. Denn der Wind auf dem Werbemarkt ist rau, und die Analysten sind von den kurzfristigen Chancen der S&F-Aktie alles andere als begeistert.

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