Schon in der kommenden Woche
NordLB und Sparkassen mit Angebot für Bankgesellschaft

Die Norddeutsche Landesbank´(NordLB) und der Deutsche Sparkassen- und Giroverband (DSGV) haben sich nach Informationen aus Berliner Bankenkreisen auf ein gemeinsames Angebot für die Bankgesellschaft Berlin verständigt.

Reuters BERLIN. Es sei zu erwarten, dass das Angebot in der kommenden Woche Berlins Finanzsenatorin Christiane Krajewski (SPD) vorgelegt werde, hieß es am Freitag. Das Angebot sieht den Angaben nach vor, dass die NordLB die Bankgesellschaft Berlin übernimmt und zu einer Nordost-Landesbank (NordostLB) wird. Gleichzeitig solle das Privatkundengeschäft der Berliner Sparkasse rechtlich verselbstständigt und von einem Konsortium unter Führung der privaten Hamburger Sparkasse (Haspa) übernommen werden.

Die Haspa solle aber nicht die Mehrheit an der Sparkasse erhalten. Neben dem DSGV und der NordLB soll auch die Mittelbrandenburgische Sparkasse beteiligt werden. Alle übrigen Beteiligungen der Bankgesellschaft, wie die Hypothekenbank BerlinHyp und Weberbank, sollen nach den Vorstellungen des Angebots verkauft werden. Die NordLB hatte bereits in ihrer Interessen wahrenden Offerte von Mitte August darauf hingewiesen, dass sie auf einer Risikoabschirmung für den problematischen Immobilienbereich besteht. Auch dieser könne verkauft werden, hieß es. Denkbar sei auch, dass das Land Berlin den Immobilienbereich übernehme. Als sicher gilt auch, dass die NordLB auf Grundlage ihres Aufsichtsrats-Beschlusses im August auf einer grundsätzlichen Regelung für einen möglichen Personalabbau besteht.

Die NordLB ist bislang mit 20 % zweitgrößter Eigner des Bankenkonzerns nach dem Land Berlin, das 56,6 % hält. Im Zuge der Kapitalerhöhung will sie aber nur bis zu einem Anteil von zehn Prozent mitziehen. Weitere Investitionen bei der Bankgesellschaft hatte die NordLB von weiteren Gesprächen mit dem Berliner Senat über eine engere Zusammenarbeit abhängig gemacht.

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