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Schottischer Verband vertagt Entscheidung über Vogts

Die Zukunft von Berti Vogts als schottischer Fußball-Nationaltrainer bleibt ungewiss. Eine anberaumte Präsidiumssitzung des Schottischen Fußball-Verbandes (SFA) zum Schicksal des ehemaligen deutschen Bundestrainers ist überraschend vertagt worden.

dpa GLASGOW. Die Zukunft von Berti Vogts als schottischer Fußball-Nationaltrainer bleibt ungewiss. Eine anberaumte Präsidiumssitzung des Schottischen Fußball-Verbandes (SFA) zum Schicksal des ehemaligen deutschen Bundestrainers ist überraschend vertagt worden.

"Wir haben immer gesagt, dass mehrere Treffen notwendig sind, um die Gesamtsituation zu diskutieren. Die Leistung Schottlands in der WM-Qualifikation wird derzeit noch analysiert", teilte der SFA mit. Der Termin für die nächste planmäßige Präsidiumssitzung ist der 4. November.

In schottischen Presseberichten war bereits über eine Entlassung von Vogts spekuliert worden. Wegen der fast schon verspielten Qualifikation für die WM 2006 ist der 57- Jährige auf der Insel in Ungnade gefallen. Als erster Anwärter auf seine Nachfolge gilt der ehemalige Trainer der Glasgow Rangers und aktuelle FC-Everton-Coach, Walter Smith.

Schottland hatte aus den ersten drei WM-Qualifikationsspielen nur zwei Punkte geholt - damit wurde die Luft für Vogts rund zweieinhalb Jahre nach seinem Amtsantritt immer dünner. Ein Teil der Fans forderte nach dem 1:1 in Moldawien die Entlassung des Weltmeisters von 1974. Doch Vogts, der Deutschland 1996 in England zum EM-Titel geführt hatte, gab sich kämpferisch: "Ich trete nicht zurück, solange die WM-Qualifikation rechnerisch noch möglich ist."

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