Archiv
Schreckschuss von Hewlett-Packard

Unsicherheit über den Ausgang der US-Präsidentschaftswahl könnte erneut die New Yorker Börsenmärkte trüben. Die Stimm-Auszählungen in Florida sind immer noch nicht abgeschlossen. Und auch aus dem Computerbereich gibt es wieder Schreckschüsse. Die Futures deuten daher auf einen schwachen Handelsstart.

Heute morgen schockt Hewlett-Packard die Märkte mit seinen vorbörslich gemeldeten Quartalszahlen. Die durchschnittlichen Analystenschätzungen wurden im vierten Quartal deutlich verfehlt. Hewlett-Packard meldet einen Gewinn in Höhe von 41 Cents pro Aktie gegenüber prognostizierten 51 Cents pro Aktie. CEO Carly Fiorina führt als Begründung Währungsschwierigkeiten und höhere Ausgaben an. Des Weiteren teilte Hewlett-Packard mit, dass der geplante Kauf des Consultingarms von PricewaterhouseCoopers für 18 Milliarden Dollar geplatzt sei.



Avis gewinnt vorbörslich. Der weltgrößte Hotel-Franchiser Cendant will die Autovermietung Avis zurückkaufen. Cendant hatte Avis vor drei Jahren an die Börse gebracht. Als Kaufpreis werden 935 Millionen Dollar genannt, was einer zehnprozentigen Prämie für Avis-Aktionäre entsprechen würde.



Der Mischkonzern Honeywell wird nach Angaben des Wall Street Journals mit den Wachstumsaussichten im kommenden Jahr enttäuschen. Für den Luftfahrtbereich wird ein relativ schwaches Wachstum von vier Prozent erwartet. Honeywell kündigte zudem an, dass der Verkauf von mehreren Geschäftsfeldern abgeblasen wurde. Als Begründung nennt das Management die bevorstehende Übernahme durch General Electric. Im vergangenen Monat hatte General Electric die Übernahme von Honeywell für 53,3 Milliarden Dollar beschlossen. Die Aktie von Honeywell war daraufhin um über 20 Prozent gestiegen.



FedEx

, der weltweit größte Zustelldienst, will American Freightways übernehmen. Laut Wall Street Journal bietet FedEx bis zu einer Milliarde Dollar in Cash und Aktien. Die Aktionäre des Fuhrunternehmens würden 23 Dollar pro Aktie erhalten. Das würde - gemessen an den Schlusskursen vom Freitag - einer 60-prozentigen Prämie entsprechen.



Aufwärts gehen dürfte es heute für Biotechnologieunternehmen Genentech. Eine einjährige klinische Studie zeigt Erfolge des Herzmedikaments VEGF. Bis jetzt sind alle Versuche mit Medikamenten in diesem Bereich enttäuschend verlaufen. Konkurrent Chiron musste schon Anfang des Jahres bekannt geben, dass das Medikament FGF keine Verbesserung von Herzbeschwerden bringen würde.



Weiterhin erwartet die Wall Street Quartalszahlen von Global Crossing und Toys`R`Us. Auch das Capital Venture Unternehmen CMGI wird Zahlen melden. Der Sektor war vergangene Woche nach einem mäßigen Quartalsergebnis der Internet Capital Group unter Druck geraten.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%