Schreibwaren
Herlitz-Gläubiger verzicheten offenbar auf 100 Millionen Euro

Die Gläubiger des zahlungsunfähigen Schreibwarenherstellers Herlitz haben dem Insolvenzplan für das Unternehmen grundsätzlich zugestimmt.

Reuters BERLIN. Ein Sprecher des vorläufigen Insolvenzverwalters Peter Leonhardt sagte am Mittwoch, es zeichne sich ein Forderungsverzicht der Gläubiger von 100 Millionen Euro ab. Die Gläubigerversammlung habe den am Dienstagabend von Leonhardt vorgelegten Entwurf des Insolvenzplans begrüßt.

Nach einer Überarbeitung von Details könne das Insolvenzverfahren voraussichtlich Anfang Juni eröffnet werden. "Die Stolpersteine sind aus dem Weg", sagte der Sprecher.

Herlitz hatte Anfang April Antrag auf Insolvenz gestellt und ist mit 300 Millionen Euro bei den Banken verschuldet, die rund 70 Prozent an dem Unternehmen halten. Nach früheren Angaben Leonhardts belaufen sich die Verbindlichkeiten der Herlitz AG einschließlich Pensionsverpflichtungen auf 400 Millionen Euro.

Leonhardt will das Traditionsunternehmen mit seinen 2700 Beschäftigten im Kern erhalten.

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