Schrittweise Anhebung auf 67 Jahre
Arbeitgeber wollen Rentenalter erhöhen

Angesichts einer stark schrumpfenden Zahl von Erwerbslosen sei es nicht länger finanzierbar, mit durchschnittlich 60 Jahren in den Ruhestand zu gehen und mehr als 25 Jahre Rente zu bekommen.

wiwo/ap CHEMNITZ. Die Arbeitgeber dringen auf eine Erhöhung des Rentenalters. Angesichts einer stark schrumpfenden Zahl von Erwerbslosen sei es nicht länger finanzierbar, mit durchschnittlich 60 Jahren in den Ruhestand zu gehen und mehr als 25 Jahre Rente zu bekommen, sagte der Hauptgeschäftsführer des Deutschen Industrie- und Handelskammertags, Martin Wansleben, der Chemnitzer "Freien Presse" (Samstagausgabe). Er schlug vor, das Renteneintrittsalter stufenweise auf 67 Jahre zu erhöhen und zugleich die Abschläge für einen früheren Renteneintritt deutlich zu erhöhen.

Daneben forderte Wansleben, zur Erleichterung der Schaffung von Arbeitsplätzen bestimmte arbeitsrechtliche Regelungen wie das Recht auf Teilzeit oder Kündigungserleichterungen für einen Zeitraum von drei Jahren außer Kraft zu setzen. Er sei sich sicher, dass viele Erwerbslose bereit seien, auf derartige Rechte zu verzichten, um einen Job zu bekommen.

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