Schröder: Arbeitslosigkeit steigt vor allem in Bayern
Schröder und Stoiber streiten sich über Arbeitslosigkeit

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) haben sich bereits zum Auftakt ihres zweiten TV-Duells einen heftigen Schlagabtausch über die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geliefert.

dpa/HB BERLIN. Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) und Unionskanzlerkandidat Edmund Stoiber (CSU) haben sich bereits zum Auftakt ihres zweiten TV-Duells einen heftigen Schlagabtausch über die Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geliefert. Schröder wies darauf hin, dass im August dieses Jahres noch immer 70 000 Menschen weniger ohne Beschäftigung waren als im August 1998, als eine christlich-liberale Koalition die Bundesrepublik regierte.

Stoiber wies den Vorwurf des Kanzlers zurück, die Arbeitslosigkeit habe vor allem in Bayern zugenommen. Eine Arbeitslosenquote wie in Bayern würde nach Meinung Stoibers bedeuten, dass im Bundesdurchschnitt in Deutschland nur 2,5 Mill. Menschen arbeitslos wären.

Schröder will Rot-Grün fortsetzen

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl bekräftigte Schröder in ARD und ZDF erneut, dass er in keinem Fall von der PDS bei der Wahl zum Kanzler abhängig sein wolle.

Stoiber wandte sich auf die Fragen der beiden Moderatorinnen Sabine Christiansen (ARD) und Maybrit Illner (ZDF) gegen eine große Koalition. "Ich will keine große Koalition, weil sie die Lösungen nicht bringt, die wir brauchen", sagte Stoiber. Schröder bekräftigte, dass er das Bündnis mit den Grünen fortsetzen wolle.

Das erste TV-Duell bei den privaten TV-Sendern RTL und SAT.1 hatten die Umfrage-Institute letztlich "unentschieden" gewertet. Mehr als 15 Millionen Zuschauer verfolgten den Zweikampf.

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