Schröder nimmt Trittin in Schutz
Trittin will Umweltminister bleiben

Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) will auch nach dem schlechten Abschneiden seiner Partei bei den Landtagswahlen vom Sonntag in seinem Amt bleiben.

dpa BERLIN. "Die CDU versucht seit Monaten, noch einen aus der Regierung rauszuschießen. Das konzentriert sich zur Zeit auf mich. Damit muss man auch lernen zu leben und seiner Arbeit nachzugehen", sagte Trittin am Montag im ARD - "Morgenmagazin". Führende Bundespolitiker von SPD und Grünen hatten Trittin bereits am Wahlabend den Rücken gestärkt.

Unmittelbar vor der Sitzung des Grünen-Parteirats am Montag in Berlin erklärte die Umweltministerin von Nordrhein-Westfalen, Bärbel Höhn (Grüne), Trittin werde ganz sicher "heute" nicht zurücktreten. Die SPD-Spitzenkandidatin Ute Vogt habe in Baden-Württemberg grüne Stimmen abgezogen. "Das war der Vogt-Effekt", sagte Höhn.

Auch Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) nahm Trittin gegen anhaltende Attacken der Union in Schutz. An dieser Art von "Menschenjagd" der Opposition werde sich seine Partei nicht beteiligen, sagte er. Der Grünen-Politiker habe sich für seinen Skinhead-Vergleich an die Adresse von CDU-Generalsekretär Laurenz Meyer mehrfach entschuldigt. "Der Rest ist Sache der Grünen", fügte der Kanzler hinzu.

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