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Schröder will Öl-Spekulationen eindämmen

Bundeskanzler Gerhard Schröder hat wirksame Schritte gegen die anhaltende Spekulation an den Ölmärkten verlangt.

dpa-afx TOKIO. Bundeskanzler Gerhard Schröder hat wirksame Schritte gegen die anhaltende Spekulation an den Ölmärkten verlangt. Er werde auf dem nächsten G-8-Gipfel der führenden Industrieländer in Großbritannien eine Initiative für mehr Transparenz vorschlagen, sagte er am Donnerstag auf einem Wirtschaftsforum in Tokio. Die Besorgnis erregenden Ölpreise sind nach Einschätzung von Fachleuten auch auf Spekulationen zurückzuführen. Die dadurch entstandenen Belastungen für Verbraucher seien nicht notwendig und volkswirtschaftlich unerwünscht.

"Wir sind der Meinung, dass man mit größerer Transparenz über zentrale Preisfaktoren - wie beispielsweise die Nachfragesituation in Indien und China - der Spekulation den Boden entziehen kann", betonte der Kanzler. Er habe bereits auf dem Gipfel im Juni sich dafür eingesetzt, dass die bereits laufenden Arbeiten zur Gewinnung besserer Informationen über die reale Entwicklung von Angebot und Nachfrage beschleunigt werde.

Im Handel mit Japan sieht der Kanzler weitere Ausbaumöglichkeiten. Das erreichte Volumen von jährlich 31 Mrd. Euro sei zwar jetzt schon beachtlich. Die Potenziale seien aber noch nicht ausgeschöpft. Durch verstärkte Exporte müsse dafür gesorgt werden, dass das deutsche Defizit in der Handelsbilanz in Höhe von sieben Mrd. Euro abgebaut werde.

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