Schröder will Wachstumsprognose nicht weiter korrigieren
Kanzler glaubt weiter an 1,5 bis 2,0 %

Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) bleibt bei seiner Erwartung, wonach die deutsche Wirtschaft in diesem Jahr ein Wachstum von 1,5 bis 2 Prozent aufweisen wird.

ddp.vwd EISENHÜTTENSTADT. Er beteilige sich nicht an täglichen "Wasserstandsmeldungen" zur Konjunktur, sagte Schröder am Mittwochabend in einer ARD-Sondersendung zum Aufbau Ost. Zuletzt waren mehrere Wirtschaftsexperten von Wachstumsraten von nur noch etwas über einem Prozent ausgegangen. Nach Presseberichten rechneten auch Experten der Regierung intern mit nur noch 1 bis 1,5 Prozent Zuwachs. Schröder betonte dazu, abgerechnet werde am Jahresende.

Der Kanzler wies erneut eine Mitschuld der Regierung an der Konjunkturschwäche zurück. Jeder Ökonom wisse, dass der Einbruch der US-Wirtschaft unmittelbar auf Deutschland durchschlage. Schröder wertete es vielmehr als Erfolg seiner Regierungsarbeit, dass die Schwäche in Deutschland nicht noch stärker ausfällt. In den 90er Jahren habe das Wachstum hierzulande im Schnitt 1,5 Prozent betragen bei einem Plus von fünf Prozent der US-Wirtschaft. Nun liege die Zunahme in Deutschland bei 1,5 bis 2 %bei 0,7 % in den USA. "Wenn was hausgemacht ist, dann das", sagte der Kanzler.

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