Schütze begeht Selbstmord
Amoklauf im französischen Chambéry

Ein möglicherweise geistig gestörter Schütze hat im südostfranzösischen Chambéry einen Mann erschossen, der mit seiner Freundin auf einer Parkbank saß, und einen zweiten schwer verletzt.

dpa CHAMBERY. Nach Angaben der Justizbehörden in Chambéry vom Donnerstag beging der Täter danach Selbstmord. Er hatte sich die Schusswaffe am Mittwochnachmittag besorgt und war sofort in den Park gegangen. Chambérys Bürgermeister Louis Besson sprach von der "Irrsinns-Tat" eines Mannes, der in psychiatrischer Betreuung gewesen sein soll.

Über das Tatmotiv des 20 bis 25 Jahre alten Mannes herrschte Unklarheit. Augenzeugen berichteten, der in dem Viertel bekannte Schütze habe sich versteckt gehalten und dann gezielt auf den jungen Mann geschossen. Er sei "in aller Ruhe, das Gewehr geschultert, fortgegangen". Bürgermeister Besson sagte dagegen, offensichtlich gebe es keinerlei Beziehung zwischen dem Schützen und seinen Opfern.

Der Mann hatte nach den Angaben legal ein Karabiner gekauft und war dann in den Park am Rande der Hauptstadt Savoyens gegangen. Dort eröffnete er das Feuer auf das junge Liebespaar. Der getroffene Mann starb auf dem Weg ins Krankenhaus, die Frau blieb unverletzt. Der Schütze fügte noch einem Spaziergänger schwere Kopfverletzungen zu.

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