Schulden reduziert
British Telecom: Effizienz statt Wachstum

Die British Telecom (BT) hat in ihrem ersten Quartal bei geringem Umsatzzuwachs die Effizienz deutlich gesteigert.

Reuters LONDON. Bei einem um zwei Prozent auf 4,59 Milliarden Pfund gewachsenen Quartalsumsatz ist das Vorsteuerergebnis um 61 Prozent geklettert. Der Vorsteuergewinn ohne Berücksichtigung von Sondereinflüssen lag bei 322 Millionen Pfund.

Der Schuldenstand des nur noch im Festnetzgeschäft aktiven Telekom-Konzerns sank den Angaben zufolge um 304 Millionen auf 13,4 Milliarden Pfund. BT will seine Schulden bis zum Geschäftsjahr 2004/05 auf unter zehn Milliarden Pfund senken.

BT-Chef Ben Verwaayen sagte, der Umsatzzuwachs sei schwächer als erwartet ausgefallen. "Aber die verbesserte Effizienz in unserem Geschäft hat uns ein starkes Gewinnwachstum gebracht", sagte Verwaayen. Er hatte im Januar die Nachfolge von Peter Bonfield angetreten, der den früheren britischen Monopolisten auf eine kostspielige internationale Expansionstour geführt hatte. Im Rahmen des bereits noch unter Bonfield eingeleiteten Konzernumbaus war Mobilfunkgeschäft als eigenständiges Unternehmen mmO2 an die Börse gebracht worden.

Im zurückliegenden Quartal konzentrierte sich BT auf den Verkauf von breitbandigen Internet-Zugängen. Dazu waren im April die Großhandelspreise um rund die Hälfte auf 14,75 Pfund gesenkt worden. Private Verbraucher müssen in Großbritannien für einen schnellen Internet-Anschluss zwischen 28 und 30 Pfund (rund 32 bis 47 Euro) monatlich bezahlen. Nach eigenen Angaben gewann BT seit April mehr als 300.000 Kunden für sein Breitband-Angebot.

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