Schulden von mehr als 23 Mrd. €
KPN will sich angeblich aus Deutschland und Belgien zurückziehen

Der stark verschuldete niederländische Telekomkonzern KPN will nach einem Bericht des Wirtschaftsblatts "Het financieele Dagblad" seine Aktivitäten in Deutschland und Belgien verkaufen.

dpa DEN HAAG. Dies soll zusammen mit den Plänen für die Ausgabe neuer Aktien im Volumen von fünf bis 5,5 Mrd. ? (9,8-10,7 Mrd DM) in der nächsten Woche bekannt gemacht werden, berichtete die Zeitung am Donnerstag. Sie berief sich dabei auf ungenannte "Informanten aus Kreisen des Unternehmens".

KPN hat derzeit Schulden von 23,3 Mrd. ?, vor allem durch den Kauf des deutschen Mobilfunk-Unternehmens E-plus und den Erwerb von UMTS-Lizenzen in Deutschland und Großbritannien. Im laufenden Jahr will KPN angeblich Schulden von fünf Mrd. ? abbauen. An der Aktienbörse Amsterdam ist der KPN-Kurs am Donnerstag entgegen dem allgemeinen Trend um 5,7 % auf 7,19 ? gestiegen. Seit Ende Mai waren KPN-Aktien von 12 ? ständig gesunken.

Hier der Verlauf der KPN-Aktie

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