Schuldenabbau über Plan
Fiat erwägt Verkauf von Ferrari

Der italienische Autohersteller Fiat SpA will nicht zum Kerngeschäft gehörende Unternehmensbereiche verkaufen, um die Schuldenlast von 6 Mrd. Euro zu reduzieren.

NEW YORK. Fiat-Präsident Paolo Fresco sagte, der Konzern erweitere die Zahl der Bereiche, die zum Verkauf stehen. Selbst die Nobelmarke Ferrari will der Konzern möglicherweise abgeben werden. Auf diese Weise könne der Konzern seine Ziele für den Schuldenabbau für 2002 möglicherweise übertreffen.

Die ersten Verkaufsabschlüsse kündigte Fresco fürs Ende des zweiten Quartals an - die Verhandlungen für einige Objekte, die bereits seit Monaten zum Verkauf stünden, näherten sich dem Ende. Welche Teile des Fiat-Imperiums - neben Autos auch Landwirtschafts- und Baufahrzeuge sowie Dienstleistungen - als erstes verkauft werden, wollte er aber nicht sagen. Auf der Liste stehen nach Aussagen aus Unternehmenskreisen größere Teile des Autozulieferers Magneti Marelli sowie die Produktion von Feuerwehrwagen und bewaffneten Fahrzeugen der Lastkraftwagen-Tochter Iveco. Der Konzern werde seine Vermögenswerte nicht zu Niedrigpreisen auf den Markt werfen, fügte Fresco hinzu.

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