Schuldenabbau
Vivendi senkt Environnement-Anteil

Der weltweit zweitgrößte Medienkonzern Vivendi Universal trennt sich von der Mehrheit seiner Wassersparte Vivendi Environnement und setzt damit seinen Schuldenabbau fort.

dpa PARIS. Vivendi Universal (VE) teilte am Montag in Paris mit, die Beteiligung am Wassersektor werde von 63 Prozent auf 42 Prozent gesenkt. Geplant sei die Platzierung von 53,8 Millionen Environnement-Aktien sowie eine Kapitalerhöhung um etwa 1,5 Milliarden Euro bei Vivendi Environnement.

Die Muttergesellschaft verpflichtet sich, ihre Anteile dann mindestens 18 Monate zu halten. Bei dem Wasserversorgungsunternehmen hat Vivendi Universal etwa die Hälfte seiner Schulden von mehr als 30 Milliarden Euro geparkt.

Die Umstrukturierung bringt Vivendi Universal eine Verringerung der Schulden um etwa 1,7 Milliarden Euro. Zudem müssen die Schulden der Wassersparte nicht mehr in der Vivendi-Bilanz aufgeführt werden. Der Verwaltungsrat hatte die Umstrukturierung vor einer Woche gebilligt.

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