Schuldenberg von 12,4 Milliarden Dollar angehäuft
Global Crossing will sich bis Januar reorganisieren

Der insolvente Hersteller von Glasfaser-Netzwerken Global Crossing hat bei einem New Yorker Gericht einen Plan zur Reorganisation des Unternehmens eingereicht und fordert darin, bis spätestens Januar aus dem Gläubigerschutz entlassen zu werden.

Reuters NEW YORK. Mit Zustimmung des zuständigen Richters Robert Gerber könnte Global Crossing nach dem am Montagabend in New York vorgestellten Plan als Gerüst seiner selbst mit dem derzeitigen Chef (CEO) John Legere an der Unternehmensspitze weiter bestehen. Das reorganisierte Unternehmen wird in dem Plan mit lediglich 407 Millionen Dollar bewertet. Der Plan unterstellt, dass das Konsortium aus dem Mischkonzern Hutchison Whampoa Ltd und Singapore Technologies Telemedia Pte wie angekündigt 61,5 Prozent an dem neuen Global Crossing für 250 Millionen Dollar übernimmt.

Das auf den Bermudas ansässige Unternehmen Global Crossing hatte im Zuge des Aufbaus eines Glasfasernetzwerkes zwischen mehr als 200 Städten in 27 Ländern einen Schuldenberg von 12,4 Milliarden Dollar angehäuft. Anfang des Jahres hatte es Gläubigerschutz nach Kapitel elf des US-Konkursrechts beantragt und damit eine der größten US-Firmenpleiten eingeleitet. Die Bilanzierungsmethoden von Global Crossing sind Gegenstand von Ermittlungen des US-Justizministeriums sowie der US-Börsenaufsicht (SEC).

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