Schuldenlast von umgerechnet 3 Milliarden DM
Japanischer Baukonzern Mitsui bittet um Schuldenerlass

Reuters TOKIO. Nach einer Reihe von Schuldenerlässen für angeschlagene japanische Bauunternehmen will auch der Mitsui-Konzern seine Gläubigerbanken zu einem Entgegenkommen bewegen. Das Unternehmen werde bei zehn Instituten um den Erlass von insgesamt 163 Mrd. Yen (umgerechnet rund drei Mrd. DM) bitten, teilte Mitsui am Freitag mit. Die Gläubigerbank Sakura signalisierte unterdessen bereits Kooperationsbereitschaft. "Wir stehen der Bitte positiv gegenüber und werden unsere umfassende Unterstützung für Mitsui Construction fortsetzen", hieß es in einer Mitteilung der Bank.

Am Donnerstag hatte der Bauriese Kumagai Gumi einen Schuldenerlass in der Rekordhöhe von umgerechnet rund 7,9 Mrd. DM erreicht. Die japanischen Bauunternehmen leiden immer noch unter der Anfang der 90-er Jahre geplatzten Preisblase bei Immobilien und Grundstücken, die in der Branche zu starken Verlusten führte. Außerdem haben die Firmen mit sinkenden Aufträgen der Regierung zu kämpfen, die bislang eine Haupteinnahmequelle darstellten.

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